Über das Ullsteinhaus

Sitz des Deutschen Pressemuseums

Das Ullsteinhaus als Sitz des Deutschen Pressemuseums wäre eine Attraktion für Berlin und für Tempelhof. Mit Blick auf die künftige Entwicklung des Flughafen Tempelhof (Kulturhafen/ Alliierten-Museum) käme hier ein weiteres kulturelles Zentrum am Tempelhofer Hafen hinzu, das ebenfalls positiv auf die Berliner und bundesdeutsche Presselandschaft rückwirken kann.

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© Becker & Kries

Das Ullsteinhaus als Museumsort

Das Ullsteinhaus in Tempelhof, einst Europas größtes und modernstes Verlagshaus, ist ein Ort, bei dem sich Form und Inhalt für ein Pressemuseum ideal ergänzen. Das 1927 fertig gestellte Gebäude ist eine Ikone moderner Industrie-Architektur und ein Wahrzeichen der deutschen Pressegeschichte.
Ullsteinhaus und Ullsteinverlag stehen für Höhen und Tiefen deutscher Pressegeschichte: 1934 wurde Europas größter Verlag durch das NS-Regime „arisiert“. Nach 1945 konstituierte sich im Ullsteinhaus eine freie Westberliner Presse neu.1952 erfolgte die Rückgabe des Verlages an die Ullsteinfamilie. Im Zuge der Übernahme Ullsteins 1959 verkaufte Springer das Haus 1963 an den Verleger Weitpert. Mit der Insolvenz des „Druckhaus Tempelhof“ 1985 endet die Ära des unter Denkmalschutz stehenden Hauses. Seit 2012 hat das Deutsche Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V. in diesem Gebäude seinen Sitz. Eigentümer seit 2015 ist die Ullsteinhaus GmbH & Co.KG.