Pressechronik 1933 - Journalismus in der Diktatur

©Akip

Das Schicksalsjahr der deutschen Geschichte in einer täglichen, bislang einzigartigen Pressechronik.

Ein Online-Projekt des „Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V.“ (DPMU) unter pressechronik1933.dpmu.de

 

Vom 30. Januar 2013 bis zum bis 31. Dezember 2013.

Wissenschaftliche Betreuung:  Prof. Dr. Sösemann (FU Berlin), Friedrich-Meinecke-Institut für Geschichtswissenschaften (AKiP) 

Ziel der Pressechronik ist es, die Transformation einer freien zu einer gelenkten Presse zu dokumentieren und die Bedingungen von „Journalismus in der Diktatur“ darstellen.

 

Die Basis bildet die Berliner Morgenpost. Das liberal-demokratische Ullstein-Blatt war 1933 die auflagenstärkste Tageszeitung Deutschlands (Auflage 600.000) und erfasste ein breites Meinungsspektrum. Anhand der täglichen Berichterstattung lässt sich die Ausrichtung („Gleichschaltung“) der deutschen Presse exemplarisch darstellen.

  

Pilotprojekt für Schulen

Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert im Schuljahr 2013/14 ein Pilotprojekt des DPMU zur pädagogisch-didaktischen Anwendung der Pressechronik an Berliner Gymnasien ab der Klasse 10. Ansprechpartnerin: Dr, Britta Schellenberg (CAP München).

Wissenschaftliche Beratung: Prof. Dr. Bernd Sösemann (FU Berlin).

 

Neben der Berliner Morgenpost werden die Pressestimmen (Rubrik)  folgender Zeitungen und Zeitschriften berücksichtigt: (Auswahl)

 

Neue Zürcher Zeitung

Vossische Zeitung

Berliner Tageblatt

Berliner Illustrirte Zeitung (BIZ)

Arbeiter Illustrierte Zeitung (AIZ)

Blick in die Zeit

Frankfurter Zeitung

Kölnische Zeitung

Hamburger Fremdenblatt

Dresdner Nachrichten

Freiburger Zeitung

Jüdische Rundschau

 

Satire: Simplicissimus, Kladderadatsch, Brennessel

Karikaturen

Tagebucheinträge (Aiswahl)

 

Thomas Mann (Schriftsteller)

Victor Klemperer (Romanist)

Hans Schäffer (Ullstein-Generaldirektor)

Carl Schmitt (Jurist)

Jochen Klepper (Theologe, Journalist)

Harry Graf von Kessler (Publizist)

Bella Fromm (Journalistin)

 

sowie Dokumente (Gesetzestexte, antisemitische Verordnungen, Werbe- und Wahlplakate, Filmausschnitte, Fotos etc.) , sowie Presseanweisungen.

 

Die Pressechronik 1933 ist ein Projekt des Deutschen Pressemuseums im Ullsteinhaus e.V.

 

Ansprechpartner: Holger Wettingfeld (DPMU) und Prof. Dr. Bernd Sösemann (FU Berlin, AKiP)

KooperationspartnerAKiP; Kulturprojekte Berlin GmbH; Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz; Bundeszentrale für politische Bildung, Berliner Morgenpost; Axel Springer Infopool; Ullstein Bild; Stiftung Presse-Haus NRZ; Erhard Höpfner Stiftung (EHS); Stiftung Klassenlotterie Berlin)

Link Pressechronik 1933:

pressechronik1933.dpmu.de

Bildungsprogramm für Schulen:

Bildung gegen Rechtsextremismus