FU Ringvorlesung am Otto-Suhr-Institut: "Die Medien im Wahlkampf. Bewährungsprobe für die Vermittler in der Demokratie" im Sose 2017

FU-Ringvorlesung 2017: "Die Medien im Wahlkampf. Bewährungsprobe für die Vermittler in der Demokratie"

Die Ringvorlesung wird veranstaltet vom OSI-Club, dem Alumni- und Förderverein am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin. Sie wird unterstützt vom Journalistenverband Berlin-Brandenburg sowie vom Deutschen Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V.

Die Vorträge finden statt vom 24. April bis 26. Juni jeweils montags von 18 Uhr c.t. im Hörsaal A des Otto-Suhr-Instituts in der Ihnestr. 21 in Berlin-Dahlem. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Überblick über ReferentInnen und Themen

24.April

Cordula Tutt: Hart und schmutzig? Was den Bundestagswahlkampf 2017 von anderen unterscheidet

8.Mai

Matthew Karnitschnig: Europas Wahlen in US-Perspektive: Europas Wahlen in US-Perspektive: Das Wahljahr im Insider-Magazin Politico 

15.Mai

Jörg Quoos: Neue Stärke für die Regionalpresse: Konkurrenz und Koordination im Journalismus

22.Mai

Robert Heinrich: Spitz, schnell, scharf und grün: Strategisches Kampagnenmanagement in der Wahl-Werkstatt

 

 

 

 

 

29.05.

Andreas Schneider: Hinter den Kulissen von „Anne Will“ – Politik und Wahlkampf im Talk-Format

12.Juni

Prof. Dr. Oskar Niedermayer: Die Ausgangslage vor der Bundestagswahl aus Sicht der Parteien- und Wahlforschung

19.Juni

Prof. Dr. Mario Voigt: Politik als Kontaktsport: Mobilisierungstechniken auf der Straße und im Netz

Das digitale Campaigning hat seine eigenen Innovationszyklen, die auch intern die Organisationslogik politischer Kampagnen verändern. Wahlkampf muss dem Tempo technischer und gesellschaftlicher Veränderungen folgen, um die vielfältigen Optionen in strategische Ressourcen zu verwandeln. Das gilt besonders für die Mobilisierung der Parteibasis. Mario Voigt, im Bundestagswahlkampf 2017 für die CDU Strategieberater für Mobilisierung, zeigt den Anspruch ans Politikmanagement: Big Data und digitale Werkzeuge müssen mit analoger Ansprache, Organisation und Aktionen verbunden werden. Voigt (*1977) ist Professor für Digitale Transformation und Politik an der Quadriga Hochschule Berlin. Er studierte Politik, Recht und Geschichte in Jena, Bonn und der University of Virginia. An der Universität Chemnitz wurde er mit einer Dissertation zum US-Präsidentschaftswahlkampf promoviert. 2005 war er Strategieberater der Leadagentur McCann-Erickson in Angela Merkels Bundestagskampagne. Seitdem engagiert er sich von der lokalen bis zur internationalen Ebene in den Themen Mobilisierung und Digitales Campaigning und hat dazu in über 25 Ländern gesprochen. Voigt hat drei Bücher über politische Kampagnen und Kommunikation mit veröffentlicht. Seit 2009 wurde Voigt zweimal als Abgeordneter im Wahlkreis 36 (Saale-Holzland II) direkt in den Thüringer Landtag gewählt und ist Sprecher der CDU-Fraktion für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.


26.Juni

Nicola Beer: Kampf ums Come-Back: Strategie der Freien Demokraten