08.03.2018 Podiumsdiskussion "100 Jahre Frauenwahlrecht - Möge die Macht mit uns sein!" Beginn 19 Uhr im Ullsteinhaus

2018 jährt sich die Einführung des allgemeinen Wahlrechts für Frauen zum hundertsten Mal.

Am 12.11.1918 forderte der Rat der Volksbeauftragten: "Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen".

Am 30.11.1918 trat das Gesetz in Kraft und am 19.01.1919 kam dieses fundamentale und demokratische Grundrecht für Frauen bei den Wahlen zur Nationalversammlung erstmals zur Anwendung. Dem Centennial dieses gesellschaftspolitischen Großereignisses widmet sich der Tempelhofer-Schöneberger Frauenmärz 2018 in seinem Rahmenprogramm (download). 

Im Kern des Frauenwahlrechts steht die Gleichberechtigung von Mann und Frau.

In den letzten hundert Jahren hat sich die Verfassungswirklichkeit dieses Grundrechts, vor allem durch das Grundgesetz, für die Frau in wesentlichen Punkten verbessert.

Trotz dieser Erfolge und positiven Entwicklungen besteht in der Gleichberechtigung der Geschlechter in entscheidenden Punkten eine Asymmetrie zu Lasten der Frau: Wie die Forderungen nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit zeigt, als auch die Forderung nach einer Frauenquote in Aufsichtsräten in Unternehmen. 

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung will die Veranstaltung im Ullsteinhaus sich am 8. März 2018, dem Internationalen Frauentag die Frage thematisieren, wie können Frauen die andere Hälfte der Macht in Politik (und Wirtschaft) erringen?

 

 

                                                        Programm

Begrüßung

Jutta Kaddatz

Stadträtin Bildung, Kultur, Soziales Tempelhof-Schöneberg

Ina Schwarz

Justiziarin DPMU 

Podiumsdiskussion

„100 Jahre Frauenwahlrecht – Möge die Macht mit uns sein!

Brigitte Fehrle (Moderation) 

Podium

Dr. Hania Luczak (Stv. Vorsitzende Terre des Femmes)

Lisa Paus (Finanzpolit. Sprecherin Bundestagfraktion B90/Grüne)

Barbara Sichtermann (Autorin und Journalistin)

Prof. Dr. Maria Wersig, (Präsidentin Deutscher Juristinnenbund)

                 Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang